Über uns

Anja Gsottschneider and Gary Allen Wiggins

Artist, writer and photographer A. Gsottschneiders work  has published her poems already in anthologies (also about autism) , has studied  Art, Philosophy and Comedy writing with renowned professors in Berlin and Regensburg. She has performed readings and collaborated with international artists and musicians  throughout France, Germany and the United States

Anja has joint forces with Musician and Artist Gary Wiggins, who has already made a name as a saxophonist, on an art series that allow viewers of their paintings access to other worlds and dimensions. They intend to open your eyes the things that are not apparent at first glance, and yet there are.

As Anja G. discovers the world of abstract, and ventures into abstract worlds ago, which Gary follows her and finds therein figures and forms, using his inner eye and together they create an atmosphere of universes not recognized on earth (in our 3 dimensional world, also it has elements of )

To present both a combination of reality and fantasy that also invites the viewer to discover in their pictures, and what is hidden in them, again and again. Anja and Gary guide you to another world, but now its up to you to experience…

Garys experience as a Saxophonist has allowed him to live in a musical universe: His main tools of live being a Saxophone and a Paint brush gives him the opportunity to see and feel a 3-dimensional world differently. The music delivers in addition to light, colors and shapes atmospheric experiences and is thus a key to another door, which opens in the same room and makes other, new sensations possible.

 

Anja Gsottschneider, geb. 1972 in Oberbayern

Gary Wiggins, geb. 1952 in Detroit, Michigan

Gary:

1952 geboren in Detroit

Garys Talent wird früh entdeckt – von seiner Mutter und sie hilft ihm sein musikalisches Gehör zu entwickeln indem sie ihm gezielt alte Gospel Musik vorspielt

1962 Gary fängt an Saxophon in der Schule zu spielen,  Malen und Zeichnen hatte er bis dahin noch nicht entdeckt, aber im direkten Umfeld und im persönlichen privaten Kontakt zu den Temptations, den Funkadellics und anderer großer Stars in Motown lernte er zunächst wie man sich selbst zur Kunstfigur macht  Er geht auf Tour mit den Dramatics

1968 fängt Gary an auf Reisen zu gehen und USA, Hawaii, Panama und viele große Städte als Saxophonist zu entdecken und zu erobern. Dabei trifft er auf Stars wie Chaka Khan, Ray Parker, fungiert  selbst als Schauspieler und entwickelt schon früh seinen eigene Stil, er spielt mit allen Größen der Black Musik Szene wie Big Mama Thornten und Lefty Dizz und tourt mit den Dramatics, mit denen er die erste Single veröffentlicht. Sie spielen auf allen großen Bühne wie Appollo Theatre, New York – TPT Warner Theatre Washington, Playboy Headquarters, ssämtliche Clubs in Chicago,  James Brown’s Club, Georgia. Gary trifft auf der Bühne und im Backstage auf  Frank Sinatra, James Brown und andere Weltstars…

1977 Gary gewinnt die “Gong Show” , allerdings als Sänger, zusammen mit 2 Freunden

1982 Gary kommt nach Chicago und spielt mit allen Blueslegenden, mit jenen die den Blues erfunden haben… und es kommt zu einigen Plattenveröffentlichungen wie “I wanna thank you” mit Robert Covington. Er startet das “International Blues Duo”, dass ihn nach Deutschland bringt…

1983 Gary kommt nach Europa, er kehrt nach einer Skandinavien-Tournee mit Lefty Dizz nicht mehr nach USA zurück, diverse Plattenveröffentlichungen u.a.  einige eigene Alben, mit dem “International Blues Duo”, mit Musikern wie

Bobby Mc Ferrin, Klaus Lage und vielen anderen…

Garys Songs werden auf Blues Samplern mit John Lee Hooker, B.B. King und Lousiana Red veröffentlicht… er begibt sich auf Tour mit Arnett Cobb, Big Jay McNeely and Screamin Jay Hawkins. Er spielt auf allen großen Jazz-Festivals in Europa und im benachbarten Ausland, kommt nach Skandinavien, England, Russland, Niederlande, Italien, Frankreich und viele andere Länder…

Gary spielt seit 20 Jahren regelmässig in Europas Top-Jazz-Clubs wie dem A-Trane in Berlin und dem Caveau de la Huchette in Paris und steht über die Jahre mit George Hamilton, Til Brönner, Wynton Marsalis und James Carter, er tourt weiterhin durch Europa und kommt u.a. nach Japan

2001 wird Gary “Cultural Diplomat” am Advisory Board des ICD (New York und Berlin) (Institute of Cultural Diplomacy) und gewinnt den “Berlin Jazz Award”

2008 wird Gary an die Havard University gebeten um dort über seine eigene Geschichte und die des Blues zu sprechen

Über die Jahre wird Gary Wiggins in vielen Büchern über die Geschichte des Blues in Europa genannt, er spielt in diversen Filmen, tritt im TV auf und tourt weiterhin durch alle Welt…

2013 Zusammenarbeit mit Anja Gsottschneider

Anja:

Aufgewachsen in den Alpen am Chiemsee und in Bad Reichenhall

Abitur 1993 am Landschulheim Schloß Ising

Studium Philosophie, Germanistik, Kunsterziehung in Regensburg

1998-2002 Studium Bildende Kunst in Berlin, HDK

2000-2002 Studium “Satirisches Schreiben”  an der Fakultaet “Szenisches Schreiben”, HDK Berlin

2002 Konzept der “Kulinarischen Fakultaet”

2001 Grimme Online Preis im Team von Safran Films für die Webseiten-Texte und Organisatorisches

2002-2004 “Rock’n’Roll Highscholl” – 13 Veranstaltungen mit Musik & Performance  und dem Schauspieler Mark Waschke im White Trash Berlin

Diverse Lesungen, Events und Kunstausstellungen zusammen mit anderen Künstlern

Seit 2004 diverse Videoprojekte mit der Sängerin und Schauspielerin “Lara Sophie Milagro”

2005/2006 Texte mit Eckard Breitschuh und Stefan Dinter (Mad Magazin) , Moderation und Jury eines Zeichenwettbewerbs

Seit 2006 Texte für “Puppetmastaz”, außerdem Lesungen gemeinsam mit “Mister Maloke” aka Paul Affeld

2010 Musikvideo mit Scream Club & Nicky Click

2011/2012 Brentano Preis der Frankfurter Bibliothek für Gedichte (Veröffentlichung in einem Lyrikband, der weltweit in führende Bibliotheken eingestellt wird, Paris, Washington, London, Bern)

2011 Zusammenarbeit in Berlin& New York mit dem Künstler und Musiker Friedrich Liechtenstein – Events, Lesungen, Videos

2013 Gedichte-Lesungen in Berlin gemeinsam mit Paul Affeld

2013 Veröffentlichung einiger Gedichte in einer Anthalogie über Autismus-Kunst zusammen mit dem Graphiker und Comiczeichner Eckard Breitschuh

2013 Zusammenarbeit mit Gary Wiggins

2014 Ausstellung in Wakefield, England “Art & Autism”

www.detroitgarywiggins.com  www.anjagsottschneider.de

 

Zu den Künstlern und ihrer gemeinsamen Arbeit

 

Wir finden hier 2 Biographien, die denkbar unterschiedlich sind… die kulturellen Unterschiede zwischen einer, im vergleichweise beschaulichen, friedvollen und idyllischen Oberbayern aufgewachsenen “weißen” Frau, die von kleinauf naturverbunden aufgewachsen ist und einem Detroiter “Black Man”, der in einer amerikanischen Metropole zwar die Geburt des Funk & Jazz hautnah mitbekommen hat, aber auch KKK und gewaltbereite Ghettobewohner erlebt hat, ist denkbar verschieden.

Zusammen Kunst zu betreiben empfinden die beiden als “heilsam” und “die Gedanken ordnend” – hier betonen sie besonders das “Miteinander” und die Gemeinsamkeiten und nicht die Unterschiede!

 

“Wir schaffen einfach unsere eigene Kultur und mischen alles zusammen und was wir nie mochten klammern wir aus und erfinden stattdessen etwas Neues…” so Anja Gsottschneider, die die kulturellen Unterschiede als durchaus manchmal schwierig, aber nicht unüberwindbar bezeichnet.

“Natürlich prallen wir oft aufeinander, aber im Erklären und vor allem im Zuhören lernen wir, dass viele gesellschaftliche Regeln gar nicht zur Orientierung für ein friedlicheres Miteinander taugen, sondern Elemente sind, an die sich Menschen einfach so gewöhnen und sie gar nicht hinterfragen… Verhaltensmuster von Kulturen, die andere Vorstellungen haben, werden daher mit Misstrauen betrachtet, das “andere” wird mitunter abgewertet…

“Das  Sich-Vergleichen und Gegenseitg-Abwerten ist es, was die Konfrontation schafft”, so Anja. Wenn man vieles als schlichtweg “anders” gelten lassen würde und – solange es keinen destruktiven Charakter hat - großzügig erlaubt gäbe es weniger Opposition, weniger Verteidigunghaltung und deutlich markierte Abgrenzung . “Wirklich verachtenswert  und zu fürchten sind im Grunde nur Verhaltensweisen wie Manipulation, Gewalt, beabsichtigter Schaden, Ausbeutung, Intrige, emotionale Gewalt und andere Dinge, die das Leben anderer auf offensichtliche und subtile Art und Weise beeinträchtigen und die finden sich leider unter allen Menschen genauso wie herausragend liebenswürdige Eigenschaften…  einfach nur andere Hautfarbe zu haben, andere Kleidung zu tragen oder andere Musik zu spielen ist wirklich kein Verbrechen und bedarf daher keiner Anklage oder verächtlicher Betrachtung.  Ein schrecklicher Vertretereiner Gruppe ist noch kein Indikator dafür, dass alle so sind.

Und eine andere  Herkunft und Hautfarbe sollte uns nun wirklich nicht vergessen lassen, dass wir alle eine Seele haben und jede Seele  schlichtweg in einen anders-aussehenden Körper inkarniert ist. Wenn man die Dinge so betrachtet, dann ist es einfacher jeden Menschen als Individuum zu betrachten, das ein wichtiger  Teil dieser Welt ist, und nicht Teil einer Rasse, Kultur, eines Volks, eines Vereins, einer Institution… bzw. das uns das “andere” noch lange nicht zu Feinden macht.

Die Friedensmission ist sowohl für Gary als auch für  Anja sehr wichtig und sie ist bedeutender Inhalt der gemeinsam gestalteten Werke.

 

Es ist selten, dass 2 Künstler auf einer Leinwand arbeiten können. Hier ist besonders interessant, wie sich die Visionen und Erlebniswelten mischen, aber ihre Unterschiede nicht thematisieren, sondern ihre Visionen zusammenfließen lassen, um Bilder zu schaffen, die sich von vielen Einflüssen bereits gelöst haben. Hier erkennen wir den Versuch etwas “Selbstverständiches” zu schaffen, was im Grunde noch nicht selbstverständlich ist, aber auf einem beruhigteren Planeten sein sollte.

 

Wenn man die beiden fragt: “Und wo habt ihr Euch denn dann schließlich kennengelernt” antworten sie wie aus einem Mund:

“In the Universe!” 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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